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Hoffnungsschimmer für Solarworld in Freiberg

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Für das Solarworld-Werk in Freiberg besteht noch Hoffnung. Nach der Insolvenz sind Ende letzter Woche die Maschinen abgestellt worden. Das hat der Insolvenzverwalter mitgeteilt. Zurzeit würde man mit einem möglichen Investor verhandeln. Er habe Interesse, die Produktion weiterzuführen und auch die etwa 150 Mitarbeiter zu übernehmen. Die Gespräche würden noch bis mindestens Oktober dauern.

Solarworld hatte im Mai vergangenen Jahres unter dem Druck der billigeren Konkurrenz aus China zum ersten Mal Insolvenz angemeldet. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten gut 3.000 Menschen in dem Unternehmen, das einst als Vorzeigebetrieb der deutschen Energiewende galt. Unter dem Namen Solarworld Industries versuchte Firmengründer Frank Asbeck im August 2017 einen Neustart. In diesem März kam aber die erneute Pleite für das Unternehmen mit rund 600 Beschäftigten.

Für das Werk in Arnstadt gibt es den Angaben zufolge keine Perspektive für eine Wiederaufnahme der Produktion. Dort werde über den Verkauf von Gebäuden und Grundstücken verhandelt und die Versteigerung der Maschinen vorbereitet. Die Zentrale in Bonn werde geräumt, die wenigen verblieben Mitarbeiter zögen in ein Bürocenter. (mit dpa)