Hochwasserschutz in Freital
In Freital gehen die Baumaßnahmen für einen besseren Hochwasserschutz in eine neue Runde. Wie die Landestalsperrenverwaltung (LTV) mitteilte, sollen bis Ende 2025 vor allem wasserbauliche Anlagen instandgesetzt und angepasst werden. Betroffen ist der Bereich zwischen der Brücke an der Dresdner Straße 357 und der Einmündung in den Vorholzbach. Die Kosten belaufen sich auf mehr als 3 Millionen Euro und stammen aus den Finanztöpfen des Freistaates und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
„Um den öffentlichen Hochwasserschutz der Stadt zu verbessern, wurde an der Vereinigten Weißeritz bereits in Höhe der Papierfabrik und der Feilenfabrik sowie an der Roten Weißeritz im Bereich des Weißeritzparks gebaut. Dort wurden der Gewässerquerschnitt vergrößert sowie stellenweise
Uferwände wiederhergestellt bzw. abgerissen und neu gebaut. Zwischen der August-Bebel-Straße und der Brücke Burgker Straße wurde eine ca. 365 Meter lange Hochwasserschutzwand an der Vereinigten Weißeritz errichtet. Der letzte Bauabschnitt am Goldenen Löwen wird voraussichtlich ab 2026/2027 umgesetzt. Damit soll dann der Hochwasserschutz für die Stadt Freital durchgängig hergestellt sein.“