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Hochwasserschutz in der Leipziger Vorstadt: Umweltamt sucht den Dialog

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Das Umweltamt hat heute die Pläne für den Hochwasserschutz in der Leipziger Vorstadt vorgestellt. Zwischen der Marien- und der Molenbrücke stehen mehrere Schutzmaßnahmen zur Auswahl. So unter anderem Mauern, Anschüttungen und Hochwasser-Tore. Nun sollen diese Varianten zusammen mit den Anwohnern diskutiert werden. Der gemeinsame Vorschlag wird anschließend dem Freistaat Sachsen präsentiert. Dieser entscheidet später über die Höhe der finanziellen Unterstützung. Die Maßnahmen gegen mögliches Hochwasser erstrecken sich über 2,5 km. "Schon eine recht große Fläche, die man sich da anschauen muss", erklärt Jens Seifert vom Umweltamt. "In der Vorbereitung konnten wir noch nicht jedes Detail klären. Deswegen wollen wir mit den Bürgern in eine Diskussion gehen." Schon beim Hochwasserschutz in Laubegast arbeitete das Umweltamt mit den Anwohnern zusammen. Sie gaben gute Tipps und Anregungen. Was sich ebenfalls gleicht, ist die Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen. Auch beim Laubegaster Projekt bereitete das Umweltamt die Maßnahmen vor und präsentierte die Ergebnisse anschließend. Der Freistaat Sachsen stimmte zu. Die Entscheidung zum Hochwasserschutz in der Leipziger Vorstadt soll 2021 fallen.