Hochwasserschäden: Sachsen hofft auf EU-Gelder
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Sachsen möchte für die Beseitigung der Hochwasserschäden EU-Gelder in Anspruch nehmen. Das sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich bei einem Besuch betroffener Unternehmen in Jahnsdorf bei Chemnitz. Voraussetzung ist, dass das Dreiländereck von Sachsen, Polen und Tschechien zum gemeinsamen Schadensgebiet erklärt wird, so Tillich. Seit der Jahrhundert-Flut 2002 gibt es ein neues Förderinstrument: den Solidaritätsfonds der Europäischen Union. Damit sollen die EU-Staaten bei Katastrophen größeren Ausmaßes Soforthilfe bekommen. Jährlich können aus dem Fonds Mittel in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro bereitgestellt werden. Voraussetzung für die Finanzhilfe ist eine genaue Schätzung des Gesamtschadens.