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Hochwasser der Elbe erreicht Höhepunkt

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Das derzeitige Elbe-Hochwasser wird seinen Höhepunkt laut Landeshochwasserzentrum am Mittwochmittag erreichen. Laut aktueller Prognose wird die 5-Meter-Marke für Alarmstufe 2 in Dresden aber nicht erreicht. Der Scheitelpunkt liegt nach Berechnungen der Landeshochwasserzentrale bei 4,85 Meter.

Im Laufe des Nachmittags soll der Pegel am Terrassenufer sinken. Auch die Fließgeschwindigkeit nimmt ab.

Flussaufwärts in Schöna an der tschechischen Grenze geht der Wasserstand seit der Nacht bereits zurück. Der Scheitel lag bei 5,13 Meter im Bereich der Alarmstufe 2.

Vielerorts gibt es Einschränkungen in elbnahen Bereichen oder auf Parkplätzen.

Die Johannstädter Fähre fällt bis auf Weiteres aus. Alle anderen Fährstellen sollen aber weiterhin in Betrieb bleiben, heißt es von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB).

Die Buslinie 88 fährt wegen des Hochwassers verkürzt und endet in Kleinzschachwitz, Freystraße.

 

Meißen baut Flutschutztore ein

In Meißen hat der Bauhof am Montagmorgen das Flutschutztor an der Fischergasse eingebaut. Die Straßenmeisterei des Landkreises baute zudem das Flutschutztor an der B6 ein, wie die Stadtverwaltung mitgeteilt hat. An den elbnahen Parkplätzen in Meißen gilt Durchfahrts- und Parkverbot.

Maßgeblich für die Hochwasserlage an der Elbe in Sachsen ist die Entwicklung im Nachbarland Tschechien. Der Oberlauf der Elbe wird zu 95 Prozent aus dem großen tschechischen Einzugsgebiet von Moldau und Elbe gespeist, das Wasser kommt mehrere Stunden zeitverzögert in Deutschland an.

Bereits seit Anfang der Woche führt die Elbe nach starken Regenfällen im Riesen- und Isargebirge mehr Wasser als üblich.