Hochwasseralarm an der Neiße: Pegel auf über fünf Meter angestiegen - Krisenstab gebildet
Hochwasseralarm an der Neiße in Görlitz: Der Pegel steigt seit den Abendstunden. Aus der Witka-Talsperre wird weiter kontrolliert Wasser abgelassen. Das fließt in die Neiße. Hinzu kommt das Flusshochwasser. Der Pegel hat die Fünf-Meter-Marke überschritten. In Kürze könnte die Alarmstufe 4 erreicht werden. Derzeit ist es aber so, dass der Pegel der Neiße nicht mehr so stark steigt. Die Feuerwehr macht Dammkontrollen. Am Abend wurde im Landratsamt ein Krisenstab gegründet. Gleichbleibende Wasserstände werden aus Zittau gemeldet. Ruhige Lage derzeit auch an der Spree in Bautzen.So können in den Dreiweiberner See bei Lohsa derzeit anderthalb Kubikmeter pro Sekunde Wasser der Kleinen Spree eingeleitet werden. Die Spree wird entlastet durch das Speicherbecken Lohsa II und den Bärwalder See. Wasser der Schwarzen Elster soll in den Geierswalder See eingeleitet werden. Positiver Effekt: Die Flutung des Lausitzer Seenlandes kommt schneller voran.
Ehemalige Tagebaue in der Lausitz sorgen unterdessen Hochwasser-Entlastung. Die LMBV hat die Schieber an Schwarzer Elster, Spree und Kleiner Spree gezogen.