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Hochwasser: Wie stabil steht die Carolabrücke?

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Die Sorge um den aktuell noch stehenden Teil der Carolabrücke ist groß - vor allem, aufgrund des aktuellen Hochwassers. Das Bauwerk wird daher rund um die Uhr von Experten überwacht, zudem werden Messungen vorgenommen.

Wie uns Feuerwehrsprecher Michael Klahre sagte, habe das Hochwasser bislang keine großen Auswirkungen auf die Brückenzüge A und B. Der gestiegene Elbpegel habe den Messungen zufolge keinen Einfluss, sodass es in irgendeiner Art und Weise kritisch wäre, so Klahre.

Heißt konkret: Die Brücke wackelt nicht in dem Maße, dass mit einem zeitnahen Einsturz gerechnet werden müsste. Ohnehin steht die Stabilität der verbliebenen Brückenzüge genauestens auf dem Prüfstand. Ende des Monats soll es weitere Details geben.

Denn noch noch ist unklar, ob die Carolabrücke komplett neu gebaut werden muss oder einfach weiter saniert werden kann. 

Wie weiter ohne Brücke?

Mit dem Teileinsturz der Carolabrücke fehlt Dresden eine der wichtigsten Verkehrsadern.

Eine speziell gegründete Task Force der Stadt beschäftigt sich mit dem Thema, wie mittelfristig Lösungen geschaffen werden können. Mehr Details gibt es in unserem Artikel: "Verkehr ohne Carolabrücke: Das ist der Plan!".