Hochwasser 2002 - 20 Jahre Jahrhundertflut in Dresden

Das Jahrhunderthochwasser 2002 in Sachsen war eine Naturkatastrophe von unvorstellbarem Ausmaß. In diesen Tagen wird vielerorts an die dramatischen Ereignisse von damals erinnert, denn die Jahrhundertflut jährt sich jetzt im August zum 20. Mal. 

Heftige und tagelange Regenfälle hatten im August 2002 in ganz Sachsen zu heftigen Überschwemmungen geführt. Kleine Bäche und Flüsse wurden zu reißenden Strömen. Die Wassermassen zerstörten Häuser, Straße und Existenzen. Auch viele Todesopfer waren zu beklagen. 

In Dresden trat am 12. und 13. August 2002 zunächst die Weißeritz über die Ufer. Wenige Tage später überflutete die Elbe weite Teile der Stadt. Die Weißeritz suchte sich ihr altes Flussbett zurück. Löbtau, Plauen und die Friedrichstadt standen unter Wasser, genauso wie der Dresdner Hauptbahnhof. Von dort rollte die Flutwelle weiter Richtung Altstadt. Am 13. August 2002 wurde in der Landeshauptstadt Katastrophenalarm ausgelöst. 

Durch starke Regenfälle in Tschechien stieg gleichzeitig der schon erhöhte Pegel der Elbe weiter an - viele Stadtteile wurden überflutet. Die Semperoper, der Zwinger und der Landtag standen unter Wasser. Am 17. August erreichte die Elbe ihren Höchststand von 9,40 Meter. Danach ging der Pegel langsam wieder zurück.

Was in den Straßen blieb, waren Massen an Schlamm, Schutt und zerstörte Autos und Einrichtungsgegenstände. Am 26. August wurde der Katastrophenalarm für Dresden aufgehoben. Insgesamt kamen in Sachsen 21 Menschen durch das Hochwasser ums Leben. 


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