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Hochsicherheits-Gerichtssaal am Hammerweg

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Am Hammerweg entsteht derzeit ein Hochsi­cher­heits-Gerichts­saal. Ab dem Frühjahr soll dort acht Mitglie­dern der mutma­ß­lich rechts­ter­ro­ris­ti­schen Gruppe Freital der Prozess gemacht werden. Die Bauab­nahme für das 4,8 Millionen Euro teure Bauwerk sei erfolgt, teilte eine Sprecherin vom Sächsi­schen Bau- und Immobi­li­en­ma­nage­ment auf unsere Anfrage mit. Gewahr­sams­zellen wurden einge­richtet, der Saal mit Sicher­heits­technik und Verhand­lungs­mö­beln ausge­stattet. Aktuell laufen Restar­beiten und Mängel­be­sei­tungen. Die Kantine einer künftigen Asylun­ter­kunft am Hammerweg wird für den Prozess genutzt, da es in Sachsen keinen Gerichts­saal gibt, der die Sicher­heits­an­for­de­rung erfüllt und groß genug ist. Bevor die Haupt­ver­hand­lung angesetzt wird, können sich aktuell noch die Vertei­diger der Angeklagten äußern - bis Jahres­ende läuft die Anhörungs­frist. Nach dem Prozess soll das Gebäude als Asylun­ter­kunft für bis zu 700 Flücht­linge genutzt werden.