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  • Damit die Dresdner trotz zunehmender Hitze weiterhin lebenswert bleibt, gibt´s jetzt Ideen von der Landeshauptstadt.

So soll Dresden künftig Hitze und Trockenheit trotzen

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Damit Dresden künftig auch bei steigenden Temperaturen und Trockenheit lebenswert bleibt, hat die Stadt am Freitag ihr Klimaanpassungskonzept vorgestellt: So sollen die Dresdner künftig vor Hitze geschützt und die Stadt außerdem zur sogenannten Schwammstadt umgebaut werden. In Schwamm Städten wird Wasser aus Niederschlägen unterirdisch, wie in einem Schwamm, gespeichert und kann später genutzt werden. Zudem sollen die Bäume und Pflanzen in Dresden den steigenden Temperaturen standhalten: Das geht unter anderem mit bestimmten Baumarten, die mit Trockenheit gut zurechtkommen.

Das Konzept dient sowohl als Leitlinie für die Verwaltung als auch zur Orientierung für Bürger, Wirtschaft sowie Politik. Im Fokus stehen (städte-)bauliche Maßnahmen wie beispielsweise das Freihalten von Kaltluftabflussbahnen und Durchlüftungskorridoren, das Bereitstellen von Grünflächen als kühlen Erholungsorten für alle oder das Gestalten von Plätzen und Straßen nach dem Schwammstadtprinzip, um die Hitze in der Stadt zu minimieren und Regenwasser vor Ort zurückzuhalten.

„Denn Klimaanpassung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit“, betont Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen. 

Ende des Jahres soll über das Konzept im Stadtrat entschieden werden. 

Alle Infos zum Konzept der Stadt finden Sie auch hier.