Hier wird ein neuer Weg im Volkspark gebaut
Der Volkspark Räcknitzhöhe in Dresden bekommt einen neuen Weg. Er soll den nördlichen und südlichen Teil des Parks miteinander verbinden. Die Arbeiten starten am Montag - dabei wird der bisherige Trampelpfad zu einem breiten, barrierefreien Weg ausgebaut.
Das Projekt stand schon sehr lange auf der Wunschliste der Einwohner. Auf Initiative des Stadtbezirksamtes Plauen wurden für Planung und Wegebau insgesamt 188.000 Euro bereitgestellt. Damit soll sich die Aufenthaltsqualität in dem Park erhöhen.
„Wir investieren hier kooperativ in Aufenthaltsqualität, Daseinsvorsorge und echte ortsbezogene Gemeinwohlorientierung. Damit schaffen wir Angebote, die tragen - für heute und mit Blick auf morgen“, sagt der Stadtbezirksamtsleiter Plauen Lars Fiebig.
Historie zum Volkspark Räcknitzhöhe
Die Neustrukturierung der städtischen Wasserversorgung führte 1896 zum Bau eines Hochbehälters für das Wasserwerk Tolkewitz. Ein Jahr später folgte der Beschluss zur Schaffung einer öffentlichen Parkanlage im Umfeld des unterirdischen Hochbehälters. Nach Planungsvorgaben des damaligen Oberbürgermeisters Otto Beutler sollte der Park eine einfache und kostengünstige Gestaltung erhalten, wobei u. a. preiswerte Jungbäume gepflanzt und Wiesen zum Spielen angelegt werden sollten.
Der Park wurde 1898 mit Mitteln der König-Albert-Jubiläumsstiftung realisiert. Im Zuge des Baues eines zweiten Hochbehälters im Jahr 1905 erfolgte 1907 nach Plänen der Stadtgartenverwaltung die Neugestaltung und Vollendung der Parkanlage. Mit Bau des dritten Hochbehälters im Jahr 1929 wurde die Parkanlage erneut überformt und Richtung Osten erweitert. Während der südliche Teil von der wasserwirtschaftlichen Anlage eingenommen wird, ist der knapp drei Hektar umfassende nördliche Teil der Parkanlage für die Öffentlichkeit frei zugänglich.