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Hier wird die Wasserleitung durch die Dresdner Heide gebaut

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In der Dresdner Heide werden ab nächster Woche weitere Wasserleitungen für die Versorgung der Chipindustrie verlegt. Das hat Folgen für Spaziergänger, Jogger, Biker und Hundebesitzer.

Nördlich der Sandgrube sind einige Wege für mehrere Monate nur eingeschränkt nutzbar. Die Leitung verläuft überwiegend auf der Schneise 18 und quert auch den beliebten Prießnitzgrundweg. Materialtransporte müssen Wege durch die Heide an einigen Stellen vorübergehend eingeengt oder neben einem Baufeld entlanggeführt werden. Eine Vollsperrung ist nicht vorgesehen.

Sachsenforst bittet um gegenseitige Rücksichtnahme 

Heiko Müller, der zuständige Abteilungsleiter im Staatsforstbetrieb, bittet die Nutzerinnen und Nutzer des Naherholungsgebietes darum, während der Bauzeit rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Die Eingriffe in das Naherholungsgebiet will Sachsen Energie so gering wie möglich halten.

Die sogenannte Heideleitung wird Wasser aus dem Hochbehälter an der Fischhausstraße zur Chipindustrie im Dresdner Norden transportieren. Vor Baubeginn der Trasse führt Sachsenforst in den nächsten Wochen Baumfällarbeiten durch, die vorab durch die zuständigen Behörden geprüft und genehmigt wurden.

Insgesamt belaufen sich die Aufwendungen für verschiedenste Ausgleichsmaßnahmen im Zusammenhang mit aktuellen Industriewasserbauvorhaben von SachsenEnergie auf mehr als eine halbe Millionen Euro. Die Gelder werden für Pflanzungen von Hecken, Sträuchern und Bäumen, Renaturierung von Gewässern, Bereinigung von Brachflächen sowie Landschaftspflege verwendet.