Hier steht Leipzigs schönstes Lebkuchenhaus - oben fährt sogar eine Eisenbahn
Spieglein, Spieglein an der Wand, wo steht das schönste und größte Lebkuchenhaus im ganzen Leipzig? Na im Steigenberger-Grandhotel beim Leipziger Weihnachtsmarkt. „Ich hab` bisher kein anderes gesehen, was noch schöner ist“, sagt Markus Weller, der stellvertretender Hoteldirektor, schmunzelnd. „Unseres ist 1,30 Meter hoch und etwa 25 Kilo schwer.“
Seit 2015 sei es im Hotel Tradition geworden, so ein schickes Haus fürs Foyer zu bauen. „Es ist quasi der Eyecatcher zur Weihnachtszeit.“ Außerdem stärke es das Teamgefüge.
Bauen müssen bzw. dürfen es immer die Azubis unter Anleitung des Chefkochs. So auch diesmal. „Der Bau hat etwa eine Woche gedauert und hat sehr viel Spaß gemacht“, verrät Azubine Mathilda Scholz, einer der Erbauerinnen. „Mitgemacht haben so sieben, acht Leute, würde ich sagen.“
Alles ist selbst gemacht. Doch Vorsicht, bitte nicht naschen: Daneben steht ein kleines Schild („Nicht anknabbern!“), das darauf hinweist. „Für den Bau haben wir auch echten Kleber verwendet“, gibt Scholz auf Nachfrage zu. „Sonst würde das große Haus so nicht halten.“
Im oberen Stockwerk dreht sogar eine kleine Modelleisenbahn ihre Runden. „Da hat unser Technik-Team geholfen“, erklärt Scholz. Weller ergänzt: „Das ist auf jeden Fall noch mal das gewisse Etwas.“ Lebkuchenhäuser kenne ja jeder. „Aber das da noch die Eisenbahn drumrum fährt, ist natürlich Klasse.“
Und die Gäste sind begeistert: „Also ich finde, das ist eine richtige Meisterleistung, was die Azubis da gemacht haben“, sagt einer aus Bayern. „Ich muss sagen, so etwas habe ich bei uns noch nicht gesehen in dieser Größe.“