Hentschel (AfD): Aussortierte Spitzenbeamte sollten woanders für ihr Geld weiterarbeiten

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Die AfD in Sachsen verlangt, dass Staatssekretäre nicht mehr in den einstweiligen Ruhestand versetzt, sondern an anderer Stelle in der Verwaltung weiterbeschäftigt werden. Der finanzpolitische Sprecher der Fraktion, Holger Hentschel, erklärte laut einer Mitteilung vom Donnerstag, in anderen Bundesländern werde das so gehandhabt. Er habe auf Anfrage von neun Fällen im vergangenen Jahr erfahren, bei denen Spitzenbeamte fürs Nichtstun zusammen rund 630.000 Euro kassiert hätten. Diese Ungerechtigkeit habe der Sächsische Rechnungshof bereits mehrfach kritisiert.