Hellerau gibt Möbelsammlung an die SKD
Die Deutschen Werkstätten Hellerau übergeben ihre umfangreiche Möbelsammlung an das Kunstgewerbemuseum. Die Sammlung umfasst rund 130 Objekte. Damit können wichtige Zeugnisse der Unternehmensgeschichte bewahrt, restauriert, wissenschaftlich aufgearbeitet und einem breiten lokalen sowie internationalen Publikum präsentiert werden.
Zur Schenkung gehören unter anderem frühe Maschinenmöbel von Richard Riemerschmid (um 1900) und weitere Typenmöbel, wie das erfolgreiche Schlafzimmer von Alexander von Salzmann. Auch seltene Möbeltypen aus der Serie „Die Billige Wohnung“ von Adolf Gustav Schneck (1920er-Jahre) und Möbel von Franz Ehrlich oder Selman Selmanagić aus der Nachkriegszeit sind Teil der Sammlung. Einzigartige Objekte aus der Betriebskantine oder den Produktionsräumen in Dresden-Hellerau sowie einige Stücke aus der jüngeren Produktion der Werkstätten nach Entwürfen des deutschen Architekten Hans Kollhoff erweitern die große Bandbreite der Schenkung.