Heliatek investiert 80 Millionen Euro in Solartechnik-Fertigung in Dresden
Beim Dresdner Solartechnik-Hersteller Heliatek startet die Serienproduktion von ultradünnen Solarfolien. Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Ministerpräsident Michael Kretschmer drückten am Dienstagmittag symbolisch den Startknopf der neuen Fertigungsmaschinen. Die EU hat die neue Fertigungsanlage mit 20 Millionen Euro gefördert. Insgesamt 80 Millionen Euro hatte das Unternehmen bei einer Finanzierungsrunde bei Großinvestoren wie RWE und Förderbanken eingeworben.
Die flexiblen Solarmodule zur Energieerzeugung können unter anderem an Gebäuden zum Einsatz kommen. Die Solarfolien können an Fassaden und Dächer geklebt werden. Bei voller Auslastung sollen künftig eine Million Quadratmeter organische Solarfolien pro Jahr hergestellt werden. Unternehmensangaben zufolge sollen künftig vor allem Partner in der Industrie sowie der Bau- und Automobilbranche beliefert werden. Heliatek entstand 2006 als Ausgründung aus der TU Dresden und der Universität Ulm und beschäftigt derzeit in Dresden 135 Mitarbeiter an seinem Standort am Elbepark.