Handwerkskammer kritisiert Tempo-30-Pläne in Leipzig

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Die Debatte um die flächendeckende Einführung von Tempo 30 in Leipzig schlägt weiter Wellen. Die Handwerkskammer hat nun die Stadt aufgefordert, das Pilotprojekt noch einmal zu überdenken, berichtet die LVZ.

Laut Präsident Matthias Forßbohm würden vor allem wirtschaftliche Interessen vernachlässigt. Tempo 30 auf den Hauptstraßen führe zu längeren Fahrzeiten bei Pendlern und erschwere die Arbeit von Handwerkern und Gewerbetreibenden. Denn laut Forßbohm erhöhen längere Fahrzeiten die Wartezeit und Kosten für die Kunden. 

Auch die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig sowie der ADAC hatten die Tempo 30-Pläne der Stadt kritisiert, Unterstützung gibt es dagegen beispielsweise vom Umweltbund Ökolöwe.