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Halfpipe an der Skateranlage Lingnerallee wird abgebaut

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Mehr als 20 Jahre hatte sie ihren festen Platz in der Dresdner Innenstadt, nun wird sie abgebaut: die Halfpipe an der Skateranlage auf der Lingnerallee.

Ersatz wird nicht geben. Dazu müsste die Stadt die Anlage komplett erneuern, denn Fahrbeläge und Wandverkleidungen sind nach der langen Nutzung stark beschädigt und verschlissen. Weil die Halfpipe zuletzt auch immer weniger genutzt wurde, habe man sich für den Abbau entschieden, sagte uns Detlef Thiel vom Amt für Stadtgrün. „Die Halfpipe wurde mehr als 20 Jahre genutzt, in letzter Zeit allerdings nicht mehr so häufig, wie früher. Gemeinsam mit dem Eigentümer haben wir deshalb entschieden, die Anlage zurückbauen zu lassen“, so Thiel.

Eigentümer ist das Unternehmen Intersport Mälzerei in Dresden, das sich gemeinsam mit dem Verein Dresden skatet e. V. und der Stadtverwaltung für diesen Schritt entschieden hat. Einen vergleichbaren Ersatz für diese große und für momentan relativ wenige Sportlerinnen und Sportler nutzbare Halfpipe wird es an dieser Stelle auf der Lingnerallee deshalb nicht mehr geben. 

„Wir planen im Moment umfangreiche Erneuerungs- und Erweiterungsarbeiten an der benachbarten Rollsportanlage. Voraussichtlich im Laufe des kommenden Jahres kann mit dem Bau begonnen werden“, erklärt Thiel. „Der Skatepark soll neben einer modernen und zeitgemäßen Gestaltung auch neue Übungsflächen für den Nachwuchs bekommen. Außerdem sollen die Zugänge sicherer und neue Ausstattungen zum Verweilen installiert werden. Es bleibt an der Lingnerallee also ein attraktives Angebot für die Skaterinnen und Skater erhalten, welches auch eine größere Nutzergruppe ansprechen dürfte.“