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Haftbefehl gegen mutmaßlichen Vergewaltiger von 15-Jähriger in Dresden erweitert

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Der Mann, der Mitte Juli in Dresden eine 15-jährige vergewaltigt haben soll, wird weiterer sexueller Übergriffe verdächtigt. Der Haftbefehl gegen den Deutschen wurde erweitert, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. „Wir gehen davon aus, dass er auch für drei weitere sexuelle Übergriffe verantwortlich ist“, sagte ein Sprecher. Der 37-Jährige war nach der Vergewaltigung des Teenagers am 23. Juli im Prießnitzgrund festgenommen worden.

Der arbeitssuchende Dresdner soll auch eine junge Frau und zwei weitere Mädchen beim Spazierengehen mit sexuellen Absichten in Dölzschen und in der Flutrinne überfallen haben. Zu den Hintergründen wollte sich der Sprecher der
Staatsanwaltschaft nicht äußern, die Ermittlungen dauerten an. „Der Mann war vorher noch nicht auffällig.“

Wegen deutlicher Parallelen bei Vorgehensweise und Täterbeschreibungen hatten Polizei und Staatsanwaltschaft schnell
einen Zusammenhang vermutet und eine Ermittlungsgruppe namens „Velo“ gebildet. Der Täter war jeweils mit dem Rad unterwegs.

Sie untersuchten die Angriffe auf eine Zwölfjährige am 18. Juni in Mickten und auf eine 23-Jährige am 12. Juli in Löbtau, die sich erfolgreich wehrten. Die Elfjährige in Dölzschen war am 22. Juli schwer sexuell missbraucht und die 15-Jährige einen Tag später im nördlich des Stadtzentrums vergewaltigt worden. (mit dpa)