- Die Augustusbrücke ist zum Teil eingerüstet.
- Jens Mann, geprüfter Kolonnenführer der Gemeinhardt Service GmbH (li.), im Gespräch mit Hentschke-Bau-Projektleiter Daniel Windisch auf dem Hängegerüst.
Hängegerüst an der Augustubrücke
An der Augustusbrücke wird weiter gebaut. Dafür wurde nun ein Hängegerüst über der Elbe aufgestellt. Dieses hatte bei vielen für Verwunderung gesorgt, denn nach jahrelangen Bauarbeiten hatten die Dresdner die Brücke als „fertig“ in Erinnerung.
„Die Brücke ist vom Prinzip her auch fertig“, so Daniel Windisch, Projektleiter der Hentschke Bau GmbH. „Allerdings konnte der nun eingerüstete Bogen 2 im Gegensatz zu den anderen Bögen bislang nicht von unten bearbeitet werden. Für eine Bearbeitung vom Schiff aus ist an dieser Stelle zu wenig Wasser, für den Aufbau eines Gerüstes zu viel Wasser in der Elbe.“ Damit die Brücke nicht erneut gesperrt wird, wurde nun ein Hängegerüst aufgestellt.
Wie die Bauleiter mitteilten, sollen Experten der Sächsischen Sandsteinwerke alles in Augenschein nehmen, um kaputte Blöcke aus dem Jahr 1910, als die Brücke zum letzten Mal komplett saniert wurde, zumindest mit neuen Vierungen zu sanieren und Fugen auszubessern. Der Bogen unter der Brücke besteht aus Beton und wird von einer Plattform aus, die unter die Brücke geschoben wird, direkt gereinigt.
Das Gerüst wird für etwa vier bis sechs Wochen bleiben.

