Güllewelle sorgt für Fischsterben in der Prießnitz
Die Dresdner Feuerwehr ist am Mittag zur Prießnitz ausgerückt. Spaziergänger hatten tote Fische im Wasser entdeckt. Offenbar ist Jauche in die Priesnitz geflossen. Umweltexperten von Stadt und Feuerwehr untersuchen das Wasser nun stromaufwärts. Jauchespeicher bei Großerkmannsdorf übergelaufenAm Mittwoch war bei Großerkmannsdorf Jauche aus einem Speicher übergelaufen und hatte sich auf Feldern verteilt und war in einen Bach geflossen. Von dort gelangte es in die Prießnitz. Das Dresdner Umweltamt bittet die Dresdner vorsichtshalber, in den nächsten Tagen den Wasserkontakt mit der Prießnitz zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für Kinder.Wasserbehörde im EinsatzDie zuständige untere Wasserbehörde in Bautzen hat vor Ort Maßnahmen eingeleitet, um übergelaufene Gülle im Betriebsgelände sowie im bereits betroffenen Kleinerkmannsdorfer Dorfbach zurückzuhalten. Prießnitzwasser grau verfärbtDer Kleinerkmannsdorfer Dorfbach mündet in die Prießnitz. Ein Teil der Gülle ist auch in die Prießnitz gelangt. Daher ist das Prießnitzwasser aktuell in den Stadtteilen Klotzsche und Neustadt grau verfärbt und trüb. Es kommt zu Schaumbildung. Auch tote Fische wurden festgestellt. Es kann zur Zeit noch nicht eingeschätzt werden, wann die Verschmutzungswelle vollständig durchgelaufen sein wird, teilte die Stadt mit.