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Grundstückstausch abgesegnet: WiD kann Wohnungen in der Südvorstadt bauen

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Die städtische Wohnungsbaugesellschaft WiD kann in der Südvorstadt bezahlbare Wohnungen bauen. Der Bauausschuss hat am Mittwoch einem Grundstücktausch zwischen Stadt und Freistaat zugestimmt, teilte die SPD mit. Die Stadt bekommt somit die Fläche an der Bayreuther Straße 40. Dort standen früher Baracken der TU. Geplant sind dort 70 bis 90 Wohnungen, sagte Fraktionschefin Dana Frohwieser.

Der Freistaat erhält im Austausch das städtische Grundstück am Nürnberger Platz. Dort soll ein Institutsgebäude enstehen. Dazu soll es noch einen Achitektur-Wettbewerb geben. Rund um den Nürnberger Paltz sind in den vergangenen Monaten die Gebäude regelrecht in die Höhe geschossen. Enstanden sind zum Beispiel mehrere hundert Studentenappartments und zahlreiche Geschäfte.

Hier können Sie die ausführliche Info der SPD nachlesen:

Bauausschuss stimmt für bezahlbaren Wohnraum in der Südvorstadt

In seiner Sitzung am Mittwoch hat der Bauausschuss des Dresdner Stadtrats die Voraussetzungen für die Schaffung neuer WiD-Wohnungen an der Bayreuther Straße 40 in der Südvorstadt geschaffen. Das Gremium stimmte für einen Flächentausch mit dem Freistaat Sachsen, der nun auf bisher kommunalem Grund ein neues Institutsgebäude am Nürnberger Platz errichten kann. An der Bayreuther Straße sind auf 4.700 Quadratmeter Grundstücksfläche 70 bis 90 neue kommunale Wohnungen geplant. Zur konkreten Ausgestaltung des Institutsgebäudes am Nürnberger Platz soll zudem noch ein architektonischer Wettbewerb durchgeführt werden. Dieser soll sich am 2016 beschlossenen Bebauungsplan für den Nürnberger Platz orientieren.
 
Dazu erklärt Stefan Engel, baupolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:

„Mit dem Flächentausch wurde eine pragmatische Lösung gefunden. Dresden bekommt dringend benötigten zusätzlichen Wohnraum und der Freistaat kann die Forschungslandschaft weiter ausbauen. Wir legen Wert auf eine architektonisch angemessene Gestaltung des neuen Gebäudes am Nürnberger Platz. Der Bebauungsplan ist dafür eine gute Grundlage!“
 
Dana Frohwieser, SPD-Stadträtin für den Stadtbezirk Plauen ergänzt:
 
„Gerade der Stadtbezirk Plauen braucht mehr bezahlbaren Wohnraum. Hier wird es z.B. für Familien immer schwerer, eine angemessen große Wohnung zu finden und zu bezahlen. Die WID muss deshalb in allen Stadtteilen bauen, die hier geplanten etwa 80 kommunalen Wohnungen sind ein wichtiger Beitrag. Es ist absolut zu begrüßen, dass dabei die nicht immer ganz konfliktfreie Wohn- und Wissenschaftsentwicklung hier sinnvoll entflochten wird.“