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Grünes Licht für die Nacht(sch)lichter

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Das Projekt „Nachtschlichter“ ist gesichert - zumindest  für die kommenden Monate. Dank einer Finanzspritze des Freistaates kann das Kommunikationsteam der Neustadt ins mittlerweile vierte Jahr starten. Die sogenannten „Nachtschlichter“ sind vor allem abends und nachts im Einsatz. Sie engagieren sich für mehr Toleranz, Rücksichtnahme und Respekt im Szeneviertel, vor allem zwischen den Feiernden und Anwohnern. 

Stadtbezirksamtsleiter André Barth freute sich über die erneute finanzielle Unterstützung. Damit könne das Projekt weiter ausgebaut werden: „Die Nacht(sch)lichter sind ein wichtiger Beitrag, um in der Äußeren Neustadt einen Ausgleich der verschiedenen Interessen zu erreichen.“

Die Schlichter sollen nicht nur an der „Schiefen Ecke“, besser bekannt als „Assi-Eck“ an der Kreuzung Louisenstraße/Rothenburger Straße für Ordnung sorgen, sondern auch am Alaunpark, Martin-Luther-Platz oder dem Rosengarten. „Wir vernetzen uns mit anderen Akteuren, wie dem Sicherheitsdienst der Scheune“, so Nachtschlichter-Chef Florian Bölike. Im Fokus stehen Lärm, Müll oder das Wildpinkeln. „Außerdem haben wir mobile Aschenbecher bei uns, damit die Zigaretten nicht auf dem Boden landen“, so Bölike.

In diesem Jahr steht für das Projekt ein Budget von 187.700 Euro inklusive Personalkosten bereit. Der Freistaat fördert knapp 144.000 Euro, den Rest deckt die Dresdner Stadtverwaltung ab. Wie es nach 2024 weitergeht, steht noch nicht fest.