Großübung der Feuerwehr bei Dresdner Chiphersteller
Die Feuerwehr hat am Samstag bei einem Chiphersteller im Dresdner Norden den Ernstfall geprobt. Drei Stunden hat die Großübung gedauert, bei der die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige und die Betriebs-Feuerwehr zum Einsatz kamen. In dem Szenario hatte in dem Lager ein Gabelstaplerfahrer gesundheitliche Probleme und mit seinem Fahrzeug versehentlich ein Fass mit Aceton beschädigt. Durch den austretenden Gefahrstoff kam es demnach zu einer Verpuffung. Mehrere Behälter mit Chemikalien fielen um, dabei verletzten sich laut Übungsablauf fünf Menschen. Zunächst ging es bei dem Training darum, die Verletzten zu bergen. Danach wurden die freigesetzten Chemikaliendämpfe mit Wassernebel eingefangen. Trupps in Spezialanzügen dichteten die beschädigten Behälter ab und pumpten dann die Chemikalien ab. Zudem wurde ein Reinigungsplatz eingerichtet. (mit dpa)