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Großrazzia gegen Diebesbande in Heidenau

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Großrazzia in Heidenau. 150 Beamten durch­su­chen seit Mittwoch­morgen Wohnungen und Garagen an der Käthe-Kollwitz-Straße und dem Hartmut-Fiedler-Ring. Später folgte auch das Gelände der ehema­lige Maschi­nen­fa­brik (Mafa). Es geht dabei u.a. um Diebstahl und Unter­schla­gung, hieß es. Der Einsatz lief am Mittag noch, teilte Sprecherin Ilka Rosen­kranz mit.Auf dem Gelände wurde dann auch eine nicht funkti­ons­tüch­tige Panzer­faust entdeckt. Zudem stießen die Beamten, die auch Spürhunde im Einsatz hatten, auf 30 scharfe Panzer­brand­gra­naten. Spezia­listen vom Landes­kri­mi­nalamt wurden hinzu­ge­zogen, die Granaten sicher­ge­stellt. Deshalb wurd nun auch wegen Verstoßes gegen das Kriegs­waf­fen­kon­troll­ge­setzt ermit­telt.Weiterhin stellten die Beamten einen Anhänger, diverse Fahrrad- und Motor­rad­rahmen sowie Werkzeuge sicher, bei denen es sich offenbar um Diebesgut handelt. Auch einen VW Caddy, der im Jahr 2015 in Dresden unter­schlagen worden war, machten die Beamten auf dem Gelände ausfindig. Hinter­grund sind Ermitt­lungs­ver­fahren unter anderem wegen Diebstahls, Urkun­den­fäl­schung sowie Vortäu­schen einer Straftat. Ein Quintett, beste­hend aus einer Frau (60) sowie vier Männern im Alter von 33, 36, 40 und 63 Jahren, stehen dabei im Fokus der Ermittler. Einer der Tatver­däch­tigen (33) wurde in einer Werkstatt an der Thomas-Mann-Straße angetroffen und vernommen. Auf dem Gelände war im vergan­genen Jahr ein ehema­liger Rotlicht­könig angeschossen worden, dabei ging es um dubiose Geldge­schäfte.