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Großrazzia bei mutmaßlichen Drogendealern und Autodieben in Dresden

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Die Dresdner Polizei hat bei einer großan­ge­legten Aktion zwei Männer mit Drogen und einem gestoh­lenem Auto gefasst. Wir hatten bereits am Morgen von dem Großeinsatz am Bahnhof Neustadt berichtet, nun veröffentlichte die Dresdner Polizei und das Zollfahndungsamt Details. Bei einer weiteren Aktion wurde eine Drogenplantage ausgehoben und zwei weitere Verdächtige gefasst.Am Montag­abend folgten Beamte der Dresdner Polizei einem Hinweis des Zollfahn­dungs­amtes, wonach zwei Männer mit einem gestoh­lenen Fahrzeug im Stadt­teil Leipziger Vorstadt unter­wegs waren, teilte Sprecher Marko Laske mit.Die einge­setzten Beamten konnten den Wagen, einen Audi Q5, auf der Eisen­bahn­straße Ecke Anton­straße ausfindig machen und stoppen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Auto in der Nacht zum 19. Dezember 2016 in Dresden-Blase­witz gestohlen worden war. Das Kennzei­chen gehörte an einen Citroen und stand ebenfalls in Fahndung. Die Polizisten fanden rund 40 Gramm Crystal im Fahrzeug. Der 33-jährige Fahrer hatte keinen Führer­schein und stand unter dem Einfluss von Betäu­bungs­mit­teln. Er und sein 36-jähriger Beifahrer wurden vorläufig festge­nommen.In der Folge durch­suchten Beamte die Wohnungen der beiden Dresdner. Dabei entdeckten die Polizisten in einer Garage ein gestoh­lenes Motorrad der Marke KTM. Das Zweirad war Anfang August 2016 aus einem Parkhaus an der Buchen­straße gestohlen worden.Drogen­plan­tage entdecktBeamte des Zollfahn­dungs­amtes durch­suchten zudem zwei Wohnungen und ein Gewer­be­ob­jekt in Dresden bzw. im Landkreis Meißen. Dabei stellten sie rund 35 Gramm Crystal, 100 Gramm Haschisch, 200 Gramm Marihuana, 20 Marihua­na­pflanzen in unter­schied­li­chen Wachs­tums­phasen sowie verschie­dene Gegen­stände zum Konsum und zur Portio­nie­rung von Betäu­bungs­mit­teln sicher. Die Wohnungs­in­haber - zwei deutsche Staats­an­ge­hö­rige im Alter von 35 und 48 Jahren - wurden vorläufig festge­nommen. Sie werden heute dem Haftrichter vorge­führt. Gegen beide ermit­telt das Zollfahn­dungsamt Dresden bereits seit geraumer Zeit wegen des Verdachts der Einfuhr von und des Handel­trei­bens mit Betäu­bungs­mit­teln in nicht geinger Menge.