Großenhainer Roadster-Bauer wegen Insolvenzverschleppung vor Gericht
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Wegen Insolvenzverschleppung stehen zwei Gründer und Vorstände einer Autobaufirma vor dem Dresdner Landgericht. Die 43- und 48-Jährigen hatten am Flugplatz in Großenhain Roadster bauen lassen. Obwohl ihre Firma zahlungsunfähig war sollen die Angeklagten dennoch Aktien ihres Unternehmens an einen Anleger verkauft haben. Der Schaden wurde laut Anklage dabei auf 1,5 Millionen Euro beziffert. Außerdem haben sie sich demnach mit falschen Kaufverträgen auch ein Darlehen über 240.000 Euro ergaunert, so die Staatsanwaltschaft. Zudem soll der der 48-Jährige Angeklagte 140.000 Euro Steuern hinterzogen haben.