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Großenhainer Autobauer wegen Insolvenz­ver­schleppung vor Gericht

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Zwei Gründer und Vorstände einer frühreren Autobau­firma müssen sich ab Dienstag vor dem Landge­richt Dresden verant­worten. Die Staats­an­walt­schaft wirft den beiden 43- und 48-Jährigen unter anderem Insol­venz­ver­schlep­pung vor. Die beiden Angeklagten haben mit ihrer Firma auf dem Flugfplatz in Großen­hain einen Roadster gebaut. Seit 2006 soll das Unter­nehmen jedoch bereits zahlungs­un­fähig gewesen sein. Dennoch sollen die beiden Ingenieure unter anderem zweimal wertlose Aktien ihrer AG an einen Investor für insge­samt 1,5 Millionen Euro verkauft haben. Außerdem sollen sie sich auch ein Darlehen über 240 000 Euro ergau­nert haben. Auch das Finanzamt versuchten sie demnach hinters Licht zu führen.