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Große Abfallbilanz: Dresdner verursachen weniger Müll

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Weniger Müll und eine bessere Trennung: Dresden hat eine positive Abfallbilanz zum Jahr 2022 gezogen. Die Restabfallmenge pro Einwohner lag im vergangenen Jahr erstmals unter 130 Kilogramm. Pro Kopf verursachte jeder Dresdner rund 127 Kilogramm Abfall, und somit 8 Kilo weniger als noch im Jahr zuvor.

Insgesamt fielen 2022 rund 177.000 Tonnen Abfall in allen Dresdner Privathaushalten an. Das sind 14.000 Tonnen weniger als noch im Jahr zuvor. Auch im Vergleich zu der Zeit vor Corona zeige sich eine langfristige positive Veränderung, sagte Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen. Deutlich messbar sei auch der bewusstere Umgang mit der Mülltrennung.

Dennoch macht auch illegaler Müll der Stadt weiterhin zu schaffen. Im vergangenen Jahr wurden u.a. 215 Bildschirme und fast 1.500 Fahrzeugreifen von öffentlichen Plätzen entfernt. Das kostete die Stadt rund 363.000 Euro.