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Großdemos: Polizei in Alarmbereitschaft

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Polizisten aus Dresden und dem gesamten Bundes­ge­biet rüsten sich für ihren Großein­satz zum ersten Jahrestag von Pegida. Ab Montag­nach­mittag werden Zehntau­sende Anhänger und Gegner und auch Hoolig­an­gruppen erwartet. Im Internet kursieren in Hooli­gan­kreisen Aufrufe, nach Dresden zu kommen, so z. B. auch bei den Organi­sa­toren von HoGeSa (Hooli­gans gegen Salafisten). Dort war es bei einer Demo im vergan­genen Jahr zu schweren Ausschrei­tungen gekommen. Das Justiz­mins­te­rium rief am Sonntag zu Gewalt­frei­heit bei den Versamm­lungen auf. Bereit­schafts­dienste von Staats­an­walt­schaft und Gericht sind aber aufge­stockt worden, um Straf­täter sofort zu verfolgen.Pegida begeht sein einjäh­riges Bestehen mit einer statio­nären Kundge­bung auf dem Theater­platz. Dazu wurden Redner aus mehreren Europäi­schen Ländern einge­laden. Gegen­de­mons­tranten haben einen Stern­marsch geplant. Unter dem Motto "Herz statt Hetze" will ein Bündnis aus Parteien und Initia­tiven auf die Straße gehen. Von der Uni, dem Straß­burger Patz, und den Bahnhöfen Mitte und Neustadt wollen sie zu vier Kundge­bungs­orten in der Innen­stadt laufen. Pegida meldete 15.000 Teilnehmer bei der Stadt an, die Gegen­de­mons­tranten rechnen mit 4.000 Teilneh­mern.