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Großdemos am 6. Februar - 400 gewaltbereite Autonome erwartet

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Die Dresdner Stadt­ver­wal­tung rechnet am 6. Februar mit umfang­rei­chen Demons­tra­tionen und Einschrän­kungen. Mehrere zehntau­send Teilnehmer wurden für Kundge­bungen und Demos von Pegida und Gegnern angemeldet. Verfas­sungs­schutz erwartet 400 AutonomeDas Ordnungsamt erwartet zudem 400 gewalt­be­reite links­ex­treme Autonome. Eine entspre­chende Prognose kam vom Verfas­sungs­schutz, teilte Ordnungs­amt­chef Ralf Lübs mit. Pegida werde dagegen nicht vom Verfas­sungs­schutz beobachtet. Demos in der Altstadt und NeustadtDie Demos sollen am Samstag kommender Woche sowohl durch die Altstadt, als auch die Neustadt führen. Wer letzt­lich, wo demons­trieren wird, ist aber noch nicht klar. Pegida soll nach dem Willen der Stadt an das Königs­ufer auf das Gelände der Filmnächte. Dort hatten die Gegner von "Gepida" zuvor eine Kundge­bung angemeldet. Auch die Routen der Demons­tra­ti­ons­züge sind noch nicht abschlie­ßend geklärt. Zudem stellt sich die Stadt auf mögliche Klagen von Pegida-Gegnern ein.Bundes­po­lizei stockt Einsatz­kräfte auf Die Polizei ist in erhöhter Alarm­be­reit­schaft, die Dresdner Bundes­po­lizei hat eine zusätz­liche Hundert­schaft für den Einsatz angefor­dert, teilte der Dresdner Bundes­po­lizei-Chef Jörg Scheeser auf Anfrage mit.(Redak­tio­neller Hinweis: Die Aussage von Ordnungs­amt­chef Ralf Lübs wurde am Abend in diesem Artikel konkre­ti­siert.)