Großartige Festwoche in Zwickau mit Hunderttausenden Besuchern
Das war toll! Selten war man sich in Zwickau so einig wie bei der Bewertung der Festwoche zum 900-Jährigen, die Samstagnacht zu Ende ging und mit dem "Festival of Lights" etwas nie Dagewesenes hatte. 300.000 Menschen, schätzt die Stadtverwaltung, waren seit Dienstagabend der Lichtroute durch die Stadt gefolgt. "Die Festwoche mit dem Lichtfestival war eine hervorragende Werbung für unsere Stadt und 'beleuchtete' viele der Facetten, die Zwickau auszeichnen. Besonders freue ich mich, dass neben den Zwickauern auch Menschen aus der Region und aus anderen Bundesländern zu uns kamen", resümierte Oberbürgermeisterin Pia Findeiß am Sonntag. Die Besucherzahlen hätten die ohnehin großen Erwartungen übertroffen. "Ich glaube, dass unsere schöne Innenstadt noch nie so voll war wie an den vergangenen fünf Abenden." Sie danke allen, die zum Gelingen der Festwoche beigetragen haben. Ruhig ging es beim Ordnungsamt zu, das nach eigenen Angaben keine nennenswerten Störungen oder Herausforderungen zu verzeichnen hatte. Das größte Problem habe im Verkehr und den voll belegten innerstädtischen Parkplätzen und -häusern bestanden. Über eine Randerscheinung gab es viele Diskussionen auf der Straße: War es wirklich nötig, dass die Stadt in der Katharinenstraße während der Festivalzeit geblitzt hat? Der Abschnitt vor der Nicolaischule war zur verkehrsberuhigten Zone erklärt worden, wo man nur noch Schritttempo fahren durfte. Den Vorwurf der Abzocke weist Stadtsprecher Mathias Merz zurück. Es sei um die Sicherheit der Festivalbesucher gegangen. Man habe sogar vor dem Blitzer gewarnt.