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Granaten-Sprengung in Dippoldiswalder Heide

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In der Dippol­dis­walder Heide sollen am Dienstag 60 Granaten aus dem zweiten Weltkrieg gesprengt werden. Seit Herbst 2013 suchen Experten die Dippol­dis­walder Heide nach Munition ab. In der Vergan­gen­heit konnten bereits mehrfach größere Mengen an Bomben, Granaten und anderer Munition sicher­ge­stellt werden.Aufgrund ihrer Verwit­te­rung kommt es immer wieder vor, dass insbe­son­dere Granaten und Bomben vor Ort unbrauchbar gemacht werden müssen, bevor sie abtrans­por­tiert werden können. Am Diens­tag­mittag steht nun die nächste Spren­gung an. Experten des Sächsi­schen Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienstes werden im Waldge­biet bei Karsdorf insge­samt 60 Granaten vom Kaliber 7,5 bzw. 8,8 sprengen.Der Polizei­ein­satz zur Absiche­rung der Spren­gung hat nur wenige Auswir­kungen für die Allge­mein­heit. Alle Straßen bleiben befahrbar, ledig­lich einige Waldwege werden abgesperrt, hieß es. Knapp 20 Polizisten sind an dem Einsatz betei­ligt. Die Einsatz­kräfte werden dabei auch von einem Hubschrauber unter­stützt, der mögliche Bewegungen im Waldge­biet aufklären soll. Die Spren­gung ist für ca. 12:00 Uhr geplant.