++ EIL ++

Leichathletik-Elite kommt ins neue Steyer-Stadion

Zuletzt aktualisiert:

Mit der Wiedereröffnung des Dresdner Steyer-Stadions erlebt am 30. August auch das Goldene Oval sein Comeback. Bis zur Wende war es eines des renommiertesten Leichtathletik-Meetings in der damaligen DDR.

Einer der bereits seinen Start in Dresden zugesagt hat, ist Johannes Vetter, der sich in Dresden zum Spitzenathleten entwickelte und 2017 Speerwurf-Weltmeister wurde: „Es wird nach Olympia ein schöner Ausklang der Saison für mich und ich freue mich auf Dresden, denn das Stadion ist ein absolutes Leuchtturmprojekt für die Leichtathletik.“

Am Start wird auch Lokalmatador Karl Bebendorf sein, Serienmeister über 3000m-Hindernis: „Mir bedeutet es enorm viel, dass die Illusion vom neuen Stadion endlich Wirklichkeit wird. Nach der EM und hoffentlich der Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Paris wird das Goldene Oval für den Dresdner ein besonderes Highlight.

Da sein werden nicht nur aktuelle Stars der Leichtathletik, sondern auch die großen Namen von damals: “Heike Drechsler, Renate Stecher, Marlies Göhr… wir wollen versuchen, alle Weltrekordler und Weltrekordlerinnen, die noch leben, im Stadion zu haben und ins Programm eingebunden werden„, so Michael Gröscho vom Dresdner SC.

Tickets für das Goldene Oval sind ab sofort über die Website goldenes-oval.de erhältlich.

Audio:

Michael Gröscho

Das Goldene Oval

Von 1984 bis 1989 war es eines der renommiertesten Meetings in der damaligen DDR, für das der Oberbürgermeister Dresdens die Ehrenplakette stiftete - in Form eines Ovals. Ausgezeichnet wurden damit die beste Frau und der beste Mann, deren Wettkampfergebnis ins Verhältnis gesetzt dem Weltrekord in der jeweiligen Disziplin am nächsten kam.

Die Siegerliste könnte namhafter kaum besetzt sein: die Olympiasiegerinnen Heike Drechsler, Marita Koch und Petra Felke zählen dazu, außerdem die Weltklasse-Kugelstoßer Ulf Timmermann, 1988 ebenfalls Olympiasieger und Udo Beyer sowie Hagen Melzer, der Dresdner Lokalmatador über 3.000 Meter Hindernis.

„Das war bewegend und motivierend, dort beim Goldenen Oval an der Startlinie zu stehen. Das sind Emotionen, die man nicht vergisst. Und sie leben jetzt schon wieder auf, viele Ehemalige von damals haben mich schon nach Karten für das Goldene Oval gefragt“, sagt Hagen Melzer.