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Glatteis: A17 stundenlang an der Grenze gesperrt

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Die A17 ist am Donners­tag­morgen an der Grenze gesperrt worden. Nach Angaben des Verkehrs­warn­dienstes kam es auf tsche­chi­scher Seite zu einer Reihe von Unfällen. Acht Fahrzeuge waren betei­ligt. Autofahrer berich­teten von über zwei Stunden Warte­zeit vor dem Tunnel nach Tsche­chien. Gegen 13:00 Uhr wurde der Tunnel an der Grenze wieder freige­geben.Auf eisglatten Straßen war es in Tsche­chien zu zahlrei­chen Verkehrs­un­fällen gekommen. Rund fünf Kilometer vor der deutschen Grenze fuhren auf der Autobahn E55 Prag-Dresden acht Last- und Liefer­wagen aufein­ander. Die Rettungs­kräfte versorgten mehrere Leicht­ver­letzte, wie eine Sprecherin mitteilte. Auf zwei Landstraßen am Fuße des Erzge­birges bei der Indus­trie­stadt Chomutov prallten jeweils neun bezie­hungs­weise acht Autos inein­ander. Zahlreiche Straßen waren nicht befahrbar. Die Verkehrs­po­lizei riet zu großer Vorsicht. Der Deutsche Wetter­dienst veröf­fent­lichte auch für Teile Sachsens amtliche Unwet­ter­war­nungen vor Glatteis. Am Morgen war es in Dresden und Umgebung auf den Straßen ruhig, laut Dresdner Polizei sind die Straßen gut geräumt, es wurden keine größeren Unfälle gemeldet. Am Mittag war es dann in Höhen­lagen dagegen spiegel­glatt.Am Morgen galt die Warnung für das Vogtland, am Vormittag und Mittag erreichte der Regen dann die Elbe. Bei leichtem Dauer­frost muss im Bergland und in Ostsachsen mit Glatt­eis­bil­dung gerechnet werden. Sonst ist die Glatt­eis­ge­fahr geringer, hieß es. Zum Nachmittag wird sich bei deutlich anstei­genden Tempe­ra­turen die Lage von Westen her beruhigen. Vor allem im Osterz­ge­birge sowie in der Oberlau­sitz hält die Glätte­si­tua­tion bis in die Nacht zum Freitag an.Mehr Informationen zur Warnlage beim Deutschen Wetterdienst.Redak­tio­neller Hinweis: Aritkel wird fortlau­fend um neue Infor­ma­tionen ergänzt.