Glasboot-Kunstwerk vor der Frauenkirche
Auf dem Neumarkt in Dresden ist wieder ein Kunstwerk aufgebaut worden. Nach den Gebetsteppichen, Wölfen, Bussen und der Hebebühne ist nun die "GlasArche" vor der Frauenkirche aufgestellt worden.
Die Installation aus Holz und Glas soll an die Zerbrechlichkeit der Natur, den Artenschutz und die Verantwortung der Menschen zu Bewahrung der Schöpfung erinnern.
Die gläserne Arche tourt seit mehreren Jahren durch unterschiedliche Regionen in Deutschland und Europa. In Dresden wird das Projekt vom Kirchenbezirk Dresden-Mitte und des Landschaftspflegevereins "Mittleres Elstertal" initiiert und am Dienstag dann offiziell eröffnet.
Mehr Informationen von den Initiatoren
Die gläserne Arche tourt seit mehreren Jahren durch unterschiedliche Regionen in Deutschland und Europa. Zuletzt war sie bei der UN-Klimakonferenz in Katowice und anschließend in Görlitz und Freiberg zu sehen. Nach der Station in Dresden reist sie zur 8. Sächsischen Landesgartenschau nach Frankenberg.
Geschaffen wurde die Glasarche-3 von dem Glaskünstler Ronald Fischer und seinen Kollegen 2016 in Zwiesel im Bayerischen Wald. Arrangiert wird das gläserne Kunstobjekt in einer rund fünf Meter großen Holzhand, ersonnen und gestaltet von den Künstlern Christian Schmidt und Sergyi Dyschlevyy. In leicht geneigter Position visualisiert das Glas-Holz-Ensemble zum einen, dass die Bewahrung der Natur- und Kulturlandschaft in Menschenhand liegt. Gleichsam assoziiert die Komposition eine fließende Bewegung, in der die Glasarche der hölzernen Hand scheinbar entgleitet, die Verantwortung sozusagen auf den konkreten Betrachter übergeht.
„Uns Initiatoren und den Unterstützern des Projektes ist es wichtig, dass die Besucher der Arche bei der Betrachtung des Kunstobjektes Ihre eigenen Gedanken entwickeln“, so Rainer Helms.