Gewölbe an der Albertbrücke wird weiter saniert
Zwei Jahre nach dem Ende der Bauarbeiten auf der Albertbrücke wird nun auch unter der Brücke weitergearbeitet. Dort werden Gerüste aufgestellt, um die Bogenunterseiten noch zu sanieren und abzustrahlen. Um auch die drei mittleren Bögen, die über die Elbe führen, zu sanieren, wird eine spezielle Maschine genutzt.
Das Brückenuntersichtgerät kann einen langen Kranarm über den Brückenrand hinaus umklappen und bietet den Bauarbeitern dadurch eine Arbeitsplattform unter den Bögen. Um die Schifffahrt auf der Elbe nicht zu sehr zu belasten, wird immer nur ein Brückenbogen saniert, so dass die anderen beiden für den Verkehr offenbleiben. Damit das Brückenuntersichtgerät genug Platz hat, fällt ab August in beiden Fahrtrichtungen jeweils eine Fahrspur weg.
Der Fahrrad- und Fußgängerverkehr wird jeweils wechselseitig auf einer Seite über die gesperrte Spur vorbeigeführt.
"Die Zeit spielt keine Rolle, im Interesse der Qualität der Baumaßnahme" - Reinhardt Koettnitz (Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes)
Im Zuge der Bauarbeiten auf der Neustädter Seite wird unter den Brückenbögen ein Interims-Fahrradweg angelegt. So kann der Verkehr auf dem Elberadweg ohne Probleme fortgeführt werden. Außerdem wird zu selben Zeit der Pavillon am Rosengarten saniert. Bis April 2019 sollen die Bauarbeiten dann abgeschlossen sein, 2,5 Millionen Euro werden investiert.