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Gewalt und Randale: wird der Hauptbahnhof Brennpunkt?

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Auf dem Dresdner Hauptbahnhof häufen sich gewaltsame Auseinandersetzungen. Am Montag schlug in der Kuppelhalle ein betrunkener Pole mit voller Wucht auf eine 71-jährige Niederländerin ein, die auf einer Bank saß. Die Frau zog sich hierbei eine stark blutende Wunde zu.

Ihr Ehemann und andere Reisende verhinderten, dass der Angreifer weitere Übergriffe beging. Der 27-Jährige versuchte anschließend, aus dem Bahnhof zu fliehen, wurde jedoch von einem mutigen Passanten aufgehalten. Die verletzte Frau erhielt sofort medizinische Hilfe und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Der stark alkoholisierte Angreifer wurde von der Bundespolizei festgenommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet und erhielt bis Dezember 2025 ein Hausverbot für den Hauptbahnhof Dresden.

Am Dienstag schubste eine Afghane einen Reisenden bei der Ankunft aus der Regionalbahn auf den Bahnsteig. Danach attackierte er den 36-jährigen deutschen Mann mehrfach, wodurch dieser zu Fall kam.

Am selben Tag randalierte ein Somalier und trat gegen Müllcontainer. Eine Streife der DB-Sicherheit sprach den Mann auf sein Verhalten an. Er provozierte die Sicherheitskräfte mit erhobenen Fäusten und versuchte, einen Kniestoß gegen einen Sicherheitsmitarbeiter auszuführen, der dies jedoch abwehren konnte. Der 31-jährige Somalier wurde daraufhin von der Bundespolizei festgenommen und stand möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen. 

Die Bundespolizei appelliert an alle Reisenden, bei derartigen Vorfällen umgehend Hilfe zu suchen und die Beamten zu verständigen.