Gesundheitsamt zieht wieder in Villa
Teile vom Amt für Gesundheit und Prävention ziehen in die Tudor-Villa zurück. Das Gebäude an der Bautzner Straße 125 ist fertig saniert. Die Gerüste sind gefallen, die Bauzäune verschwunden. Nach einer umfassenden, denkmalgerechten Sanierung mit barrierefreier Anpassung ziehen vier Dienststellen des städtischen Amtes für Gesundheit und Prävention zurück in die markante Tudor-Villa.
Als erstes eröffnet heute (27. Mai) die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien. Hier arbeiten Psychologinnen, Sozialpädagoginnen, eine Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, eine Heilpädagogin und weitere Fachkräfte aus dem Jugendamt und dem Amt für Gesundheit und Prävention zusammen. Sie kümmern sich um die Behandlung und Diagnostik psychisch kranker Minderjähriger, Beratung für Menschen in Belastungssituationen, Elternpaare oder Familien. Kinder und Jugendliche können sich hier auch ohne ihre Sorgeberechtigten beraten lassen. Ferner finden amtsärztliche Begutachtungen statt.
Ab Dienstag, den 28. Mai ist die Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Infektionen im Dachgeschoss des Haupthauses, zu finden. Dann sind hier Tests auf HIV, Hepatitis, Syphilis, Untersuchungen auf Chlamydien und Gonorrhoe (Tripper) möglich. Es gibt psychologische Hilfe bei Konflikten und Lebenskrisen, die im Zusammenhang mit Sexualität stehen. Die Kinder- und Jugendzahnklinik befindet sich im zweiten Obergeschoss und startet mit den Behandlungen, der zahnärztlichen Gruppenprophylaxe und Vorsorgeuntersuchungen.
Im ersten und zweiten Obergeschoss der Tudor-Villa, Bautzner Straße 125, arbeiten ab 17. Juni fünf Ärztinnen und Ärzte und sieben Sozialmedizinische Assistentinnen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes Nord. Sie ziehen vom Standort Am Waldschlösschen 4 in die Villa. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Entwicklungsuntersuchungen in Kindertageseinrichtungen (Kita-Untersuchungen), die Schulaufnahmeuntersuchungen und die schulärztlichen Untersuchungen. Hier gibt es Beratung und Begutachtung für Kinder und Jugendliche mit (drohender) Behinderung. Bescheinigungen für die Teilnahme am Schulsport bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen für einen Zeitraum von mehr als vier Wochen werden ausgestellt.