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Gestank im Erzgebirge: Schwefel­ver­bindungen mögliche Ursache

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Der sogenannte Katzen­dreck­ge­stank im Erzge­birge ist wahrschein­lich auf Schwe­fel­ver­bin­dungen zurück­zu­führen. Mit einem neuar­tigen Messver­fahren habe man diese Mercap­tane nun erstmals nachweisen können, sagte Sachsens Umwelt­mi­nister Thomas Schmidt (CDU) bei einem Treffen mit seinem tsche­chi­schen Kollegen Richard Brabec in Litvinov. Ein endgül­tiger Nachweis sei das aber noch nicht. Auch wisse man bislang nicht, wie und wo der Geruch entstehe. „Wir stehen noch ganz am Anfang, aber beide Seiten sind daran inter­es­siert, dieses Problem zu lösen“, betonte Schmidt. Der Gestank tritt seit Jahren bei bestimmten Wetter­lagen auf und hat seinen Ursprung mögli­cher­weise in der nordböh­mi­schen Indus­trie­re­gion. (dpa)