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Geständnis zum Prozessauftakt wegen Totschlags

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Zum Auftakt des Prozesses am Landge­richt um den gewalt­samen Tod eines 23-Jährigen hat dessen angeklagter Bruder die Tat gestanden. Er wisse aber nicht, wie es passiert sei, hieß es in einer von dem 26-Jährigen verfassten Erklä­rung, die seine Anwältin verlas. Laut Anklage hatte der Mann aus Riesa seinen jüngeren Bruder im April bei einer Kneipen­tour in Dresden mit einem Kampf­messer brutal ersto­chen. Der zur Tatzeit betrun­kene mutma­ß­liche Täter sitzt seitdem im Gefängnis. Er habe ein Drogen- und Alkohol­pro­blem, keinen Beruf, lebe von Hartz IV und Schwarz­ar­beit.