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Geständnis in zweitem Prozess gegen Freie Kameradschaft

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Im zweiten Prozess gegen mutma­ß­liche Mitglieder der rechts­ex­tremen "Freien Kamerad­schaft Dresden" (FKD) hat die angeklagte junge Frau ausge­sagt. Sie gab vor dem Landge­richt zu, bei Überfällen auf Ausländer und ein alter­na­tivesWohnpro­jekt auf der Overbeck­straße dabei gewesen zu sein. Die 27-Jährige erklärte aber, nicht aktiv mitge­macht und von vielen Sachen nichts gewusst zu haben. Sie distan­zierte sich von Gewalt. Bereits zum Prozessauftakt hatte sie Angaben zu ihrem Leben gemacht, berichtete davon missbraucht worden zu sein. Ein Lehramtsstudium hatte sie abgebrochen. Ihr und fünf weiteren Beschul­digten werden Mitglied­schaft in einer krimi­nellen Verei­ni­gung, gefähr­liche Körper­ver­let­zung, Landfrie­dens­bruch und das Herbei­führen einer Spreng­stoff­ex­plo­sion vorge­worfen. In einem ersten Prozess waren bereits drei FKD-Mitglieder zu Haftstrafen verur­teilt worden. (as mit dpa)