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Geständnis im Mordfall von Micktner Straße

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Ein wegen Mordes an seiner Lebens­ge­fährtin angeklagter Mann hat zum Prozess­auf­takt im Dresdner Landge­richt ein Geständnis abgelegt. Der 35-Jährige gab am Mittwoch zu, die schla­fende Frau umbge­r­acht zu haben. "Mir tut es wahnsinnig leid, was passiert ist", sagte er. Der gelernte Fleischer, der sich mit anderen Jobs durch­schlug, gab als Motiv Verzweif­lung angesichts von Spiel­sucht und Geldnot an und sprach von Blackout und Reue. Laut Anklage hat er die 43-Jährige am Abend des 18. Februar in ihrer Dresdner Wohnung auf der Micktner Straße "heimtü­ckisch getötet", aus übermä­ßiger Eifer­sucht. "Sie hatte keine Chance, auf den Angriff zu reagieren", sagte Staats­an­wältin Kathrin Höber. Der Angeklagte habe Angst gehabt, dass die Frau ihn verlasse, zu ihrem Ex-Freund zurück­gehe oder sich einem anderen Mann zuwende. "Beides war er nicht zu akzep­tieren bereit." Nach der Tat beschloss der Angeklagte, die Sache zu vertu­schen und so zu tun, als ob seine Freundin von einem Unbekannten getötet wurde. Die Leiche war noch in der Nacht gefunden worden. Er selbst kam erst eine Woche später als Tatver­däch­tiger in Unter­su­chungs­haft. (dpa)