Germania-Insolenz macht Dresdner Flughafen zu schaffen
Vom Dresdner Flughafen sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Menschen geflogen. Insgesamt sind rund 1,6 Millionen in Klotzsche gestartet und gelandet. Das ist ein Minus von 9,3 Prozent. Der Rückgang ergibt sich laut Mitteldeutscher Flughafen AG aus der Insolvenz der Germania. 2018 war noch jeder fünfte Fluggast in Dresden damit geflogen
Mit Fluggesellschaften wie Sundair, Corendon Airlines und Lauda konnte die Angebotslücke zu beliebten Urlaubszielen schnell geschlossen werden. Bei Palma de Mallorca, Hurghada und den griechischen Inseln lagen die Passagierzahlen über dem Vorjahresniveau. Außerdem verzeichneten die Linien- und Low-Cost-Verbindungen 2019 deutliche Passagierzuwächse.
Die Zahl der Flugbewegungen lag mit 28.583 Starts und Landungen 5,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.