Geringe Gesundheitskosten in Sachsen
Die Arbeitsgruppe "Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder" hat aktuelle Zahlen vorgelegt zur Entwicklung der Gesundheitsausgaben in Sachsen und Deutschland. Nach den neuesten Daten haben in 2016 Krankenkassen, Renten- und Unfall-Versicherungen in Sachsen knapp 4.300 Euro pro Einwohner für Gesundheit ausgegeben. Nur Hamburg, Bremen und Baden-Württemberg haben weniger Geld investiert. In unserem Freistaat sind die Ausgaben nur um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen; das ist bundesweit die geringste Zunahme. Der größte Anteil der Gesundheits-Ausgaben in Deutschland ist auf die gesetzlichen Krankenversicherungen gefallen. Die privaten Krankenversicherungen hatten in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen die geringsten Pro-Kopf-Ausgaben. Und rund drei Viertel des Gesundheitspersonals in Deutschland sind Frauen.