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Geopark Sachsens Mitte entsteht im Gebiet des Tharandter Waldes

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Die Region rund um den Tharandter Wald will ihre landschaftlichen Reize künftig in einem Geopark Sachsens Mitte präsentieren. Bis 2021 soll das Gütesiegel „Nationaler Geopark“ erreicht werden, sagte Jens Jähnig, Chef der gemeinnützigen Stiftung Georado. Dorfhains Bürgermeister Olaf Schwalbe (CDU) wollte aufgrund der Corona-Folgen eine Verzögerung allerdings nicht ausschließen.

Der Geopark ist ein Projekt der 2016 gegründeten Georado Stiftung. Ihr schweben etwa geologische Lehrpfade, thematisch geführte Wanderungen, Fachexkursionen oder Projekttage vor. Derzeit gibt es in Deutschland 16 Geoparks, einige von ihnen sind länderübergreifend, Sachsen hat gemeinsam mit Brandenburg den Park Muskauer Faltenbogen. Sie alle besitzen besondere geologische Sehenswürdigkeiten.

Die Stiftung setzt bei der Aufwertung der Region auch auf Kunst. Dazu ist das Netzwerk Geoart entstanden, das Künstler mit Publikum und Skulpturen vereint. Einen „Hingucker“ präsentiert Jähnig nun auf seinem eigenen Firmengelände in Dorfhain. Für eine Messe, die wegen der Coronavirus-Pandemie nicht wie geplant stattfinden kann, hat er aus Norddeutschland „Giganten aus Stahl“ geholt - Skulpturen aus Altmetall. (dpa)