Geldstrafe für Dynamo
Das DFB-Sportgericht hat Dynamo mit einer Geldstrafe von 20.000 Euro belegt. 7.000 Euro dieser Geldstrafe fließen in sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen Bestraft werden die Vorfälle bei den Drittliga-Spielen der Vorsaison gegen Osnabrück, Rostock, Cottbus, Magdeburg, Aue und Münster. Außerdem hat das DFB-Sportgericht einen Zuschauerteilausschluss für den K-Block bei einem Heimspiel in der 2. Bundesliga auf Bewährung ausgesprochen. Zudem darf die SGD zu sogenannten Risiko-Auswärtsspielen nur noch eine Eintrittskarte pro Vereinsmitglied online verkaufen. „Ich hoffe und appelliere an alle Mitglieder und Fans unseres Vereins, dass dieses Urteil und die damit einhergehenden Konsequenzen vor allem im Hinblick auf die vielen emotionalen Duelle, die auf uns in der 2. Bundesliga und in der ersten Runde des DFB-Pokals warten, nochmals höchst sensibilisierende Wirkung entfalten. Wir haben es in der eigenen Hand und müssen auch zukünftig alle zusammen dafür Verantwortung übernehmen, dass weiterer Schaden, etwa durch den angedrohten Teilausschluss unserer Anhänger im K-Block, vom Verein und seinen Fans abgehalten wird", erklärte Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born. Geahndet wurden unter anderem das Entzünden und Abbrennen von Pyrotechnik und Fanutensilien, Sachbeschädigungen, das Werfen von Gegenständen und verschiedene andere Verstöße. Die SG Dynamo Dresden hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. “Wir sind uns bewusst, dass gerade bei den Vorkommnissen am 16. April 2016 beim Auswärtsspiel in Magdeburg fast 1.000 Dynamo-Fans unter dem Fehlverhalten einer Minderheit leiden mussten und ihnen dadurch der Zutritt zu diesem Spiel verwehrt wurde. Die interne Auswertung der Erfahrungsberichte unserer Anhänger und Beteiligten haben bestätigt, dass sich in Magdeburg das Fehlverhalten nicht allein auf die Dresdner Anhänger beschränkt hat. Es sind von allen Seiten erhebliche Fehler gemacht worden. Auch das haben wir bei den Gesprächen mit dem DFB nochmals deutlich zum Ausdruck gebracht. Wir als Verein versuchen auch in Zukunft alles, um die Spielvorbereitung solcher Brisanzspiele weiter zu optimieren", so Born.