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Gegenwind aus Görlitz für Siemens-Konzernspitze

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Der Unmut der Görlitzer Siemens-Turbinenbauer über ihre ungewisse Zukunft hat offenbar erste Wirkung gezeigt. Die Konzernspitze will schon heute über die Lage der betroffenen Sparten informieren – und nicht erst am 8. November. Details zu Einschnitten werden heute voraussichtlich aber noch nicht genannt. Vergangene Woche war durchgesickert, dass Siemens das Aus des Görlitzer Turbinenwerkes erwägt. 

Die rund 900 Beschäftigten haben gestern der IG Metall grünes Licht gegeben, alle Register im Kampf gegen die Schließung zu ziehen. Und die Gewerkschaft ist dazu bereit. Das hat sie bei Bombardier in Görlitz bewiesen. Auch Politiker aus der Region stehen hinter den Turbinenbauern Landrat und Oberbürgermeister von Görlitz, Lange und Deinege, forderten ein klares Bekenntnis der Siemens-Spitze zum Standort Görlitz.