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Gedenkveranstaltungen zum 83. Jahrestag der Reichsprogromnacht

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Gleich zwei offizielle Gedenkveranstaltungen gibt es heute zum 83. Jahrestag der Reichsprogromnacht. 10 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Dirk Hilbert an der goldenen Pforte am Rathaus die Installation „Verschwindende Wand“. Die interaktive Installation vereint auf 6.000 Holzklötzchen Zitate von Überlebenden der Konzentrationslager. Die beweglichen Zitatklötzchen machen die Botschaften der Überlebenden sichtbar – zum Mitnehmen, damit sie nie in Vergessenheit geraten. 15.30 Uhr gibt es an der Stele im Brühlschen Garten eine Gedenkveranstaltungen mit Wort und Musik. Nach dem offiziellen Teil findet für geladene Gäste der Festakt „20 Jahre Weihe Neue Synagoge Dresden“ in der Synagoge statt. Diese Veranstaltung wird ab 17.00 Uhr im Livestream übertragen.

Mit zahlreichen Veranstaltungen wird auch am Abend in der Stadt dem 83. Jahrestag der Reichsprogromnacht gedacht. 19 Uhr wird auf die Fassade des Alten Leipziger Bahnhof ein Video projiziert. Damit soll an seine Funktion als Deportationsort erinnert werden. Zu einer musikalischen Lesung aus dem „späten Tagebuch“ des Juden Max Mannheimer lädt die SLUB. Das riesa efau zeigt den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „Zustand und Gelände“. Er zeigt die sogenannten wilden Konzentrationslager in Sachsen. Im Anschluss gibt es ein Gespräch.  Und 19.30 Uhr beginnt in der Annenkirche ein Gedenkkonzert mit dem Dresdner Kammerchor.