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Konzerte zum Gedenken in Dresden

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An die Zerstörung Dresdens, am Ende des zweiten Weltkrieges vor genau 80 Jahren, wird bereits am kommenden Wochenende mit Gedenkkonzerten und Aufführungen erinnert. In der Dresdner Kathedrale singen die Kapellknaben „Mozarts Requiem“, vor dessen Vollendung der große Komponist selbst verstorben war. Eingerahmt wird Mozarts letzte Komposition, die die Kapellknaben zusammen mit Voxaccord singen, von der Mottete „Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen“ von Johannes Brahms und einer Lamentation von Jan Dismas Zelenka. Das Konzert beginnt am Samstag, den 08.02.2025, um 19.30 Uhr.

Requiem A wird in der Kreuzkirche aufgeführt

In diesem Jahr steht ein besonderes Werk auf dem Programm des Dresdner Kreuzchores und der Sächsischen Staatskapelle. Der Komponist Sven Helbig hat eine Totenmesse nach eigenen Texten komponiert: Requiem A“.Dabei steht der Buchstabe A für „Anfang“, aber auch für Aufbruch, Asche und Atmen. Das Stück soll den Übergang von Trauer in das Leben abbilden.

Audio:

Sven Helbig:

Zur Uraufführung an diesem Sonntag in der Dresdner Kreuzkirche wird das Werk vom Dresdner Kreuzchor und der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Kreuzkantor Martin Lehmann intoniert. Auch Opernstar René Pape ist dabei.

Die Aufführung wird umrahmt von Videoeinspielungen und anderen Effekten. Für die Kruzianer, aber auch für Kreuzkantor Martin Lehmann eine besondere Herausforderung!

Das Gedenkkonzert findet am Sonntag, den 09.Februar, ab 17 Uhr statt.